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Sonntag, 20 August 2017 15:12

Advanced UV for Life – neue Herausforderungen im LED-Package

Schematische Abbildung der Wertschöpfungskette

Vom 6. bis zum 7.Juli 2017 fand in Berlin am Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut  für Hochfrequenztechnik, die sechste Sitzung des Industriebeirats zum Sondervorhaben „Advanced UV for Life“ statt. Das Konsortium „Advanced UV for Life“ hat sich im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgelobten Programms "Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation" zusammengeschlossen. Der Industriebeirat begleitet die Entwicklungsarbeit zusammen mit dem Projektträger Jülich und prüft in regelmäßigen Abständen den Status der Projekte und bündelt die Forschungsaufgaben in einer anwendungsorientierten Strategie.

Das Konsortium Advanced UV for Life ist ein Bündnis aus derzeit 25 Unternehmen und 12 Forschungseinrichtungen, das sich der Entwicklung und Anwendung von UV-LEDs widmet (www.advanced-uv.de).

Die beteiligten Forschungseinrichtungen vereinen weltweit angesehenes Know-how im Bereich der Schlüsseltechnologien Photonik, Medizin, Produktions- und Werkstofftechnik sowie Pflanzenforschung, die als Treiber für Innovationen gelten. Als einige Vertreter neben dem Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Hochfrequenztechnik seien hier genannt die Technische Universität Berlin, die Charité - Universitätsmedizin Berlin, das Fraunhofer IOSB Industrieteil Angewandte Systemtechnik, das CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und das DVGW-Technologiezentrum für Wasser. Damit können entscheidende wissenschaftlich-technische Beiträge zur Entwicklung und Anwendung von UV-LEDs geleistet werden. Der Erhalt der Gesundheit und Umwelt und damit verbunden die Sicherung unserer Lebensgrundlage sind dabei ebenso relevant wie die Umsetzung neuer Analyse- und Produktionsverfahren.

Zentrale Anliegen sind:Die beteiligten Unternehmen garantieren eine anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung von UV-LED-basierten Komponenten. Entlang der kompletten Wertschöpfungskette – vom Material über UV-LEDs und UV-Photodetektoren sowie Module und Systeme mit maßgeschneiderten Eigenschaften bis hin zur Anwendung – entwickelt das Konsortium UV-LED-basierte Komponenten, Systeme und Verfahren. Seit 2016 gehört OSRAM Opto Semiconductors GmbH zum Konsortium und beteiligt sich neben Partnern wie z.B. CrysTec GmbH und OSA Opto Light GmbH an der Weiterentwicklung der Basistechnologien bis zum Modulaufbau. Für eine strategische Sensorentwicklung sind Firmen wie SENTECH Instruments GmbH oder Emerson Prozess Management GmbH involviert, um nur einige Beispiele zu nennen. Für eine zielgerichtete Forschungsarbeit sind Anwender aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern Medizin, Umwelt & Life Science, Desinfektion und Produktion einbezogen, die die technischen Randbedingungen vorgeben und an den gefertigten Modulen testen. Die Zusammenarbeit zwischen Bauelemente-Entwicklern und Endanwendern von UV-Strahlung wird zu neuen, innovativen Produkten führen mit dem Ziel, die technische Entwicklung, die Verfügbarkeit und den Einsatz von UV-LEDs in breitem Maße voranzubringen.

  • Ersetzen der momentan noch dominanten quecksilberbasierten Strahler durch UV-LEDs
  • Erschließen neuer Anwendungen mit UV-LEDs

Vorstellung des Ideenwettbewerbs und der Jury-Kriterien für die eingereichten IdeenKreative Köpfe waren aufgerufen innovative Lösungen für den Einsatz von ultravioletten Leuchtdioden (UV-LEDs) im alltäglichen Leben einzureichen. Dazu startete das Konsortium Advanced UV for Life en Ideenwettbewerb „LEDs Innovate Your Home – UV LED Idea Challenge“. Koordiniert wurde der Ideenwettbewerb durch die Ideen-und Produktwerkstatt des Lehrstuhls für Innovationsmanagement der Freien Universität Berlin. Der Hauptgewinn in Höhe eines Preisgeldes von 1.500 € wurde für die privat nutzbare Entkeimung von Inhalationsgeräten durch die Integration einer UVB-Beleuchtungseinheit direkt in die Verpackungsbox vergeben.Um neue Anwendungsfelder  und Ideen für neue Produkte ging es auch in dem im April ausgeschriebenen Ideenwettbewerb. Am letzten Tag der Beiratssitzung wurden die Preisträger mit ihren Ideen vorgestellt und ausgezeichnet.