Informationen über IMAPS-Deutschland
Die "International Microelectronics and Packaging Society" (IMAPS) versteht sich als Forum für alle, die sich mit der Mikroelektronik beschäftigen.
Ursprünglich entstanden aus der Realisierung von Dickschicht- und Dünnfilmschaltungen, umfaßt das Betätigungsfeld der IMAPS nunmehr das gesamte Gebiet der Mikroelektronik einschließlich der Aufbau- und Verbindungstechnik; d.h. neben den klassischen Hybrid-Technologien gehören dazu z.B. Surface Mount Technology (SMT), Chip on Board (COB), anwendungsspezifische Schaltungen (ASIC), Multi Chip Module (MCM), Mechatronikkomponenten, Mikrosysteme, Leistungshybride, Sensoren und optoelektronische Komponenten.
In den USA wurde 1967 die International Society for Hybrid Microelectronics (ISHM) gegründet. 1997 hat sich die ISHM USA mit der IEPS USA (International Electronic Packaging Society) zur IMAPS zusammengeschlossen. Die IMAPS umfaßt heute weltweit etwa 70 Landesgesellschaften in den USA, in Europa sowie im mittleren und fernen Osten mit mehr als 10,000 Mitgliedern.
Am 5. Oktober 1973 erfolgte in München die Gründung der ISHM-Deutschland. Gemäß Beschluß der Mitgliederversammlung vom 12. Oktober 1998 wurde der Verein nach seinem 25-jährigen Bestehen in IMAPS Deutschland umbenannt. Gegenwärtig hat die IMAPS-Deutschland ungefähr 350 Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum.
Die IMAPS-Deutschland will neben der Mitarbeit in den internationalen Gremien bei den regionalen Veranstaltungen Stand und Trends der Mikroelektronik aufzeigen sowie den Erfahrungsaustausch und den persönlichen Kontakt zwischen den Mitgliedern fördern. Zu diesem Zweck werden jährlich 2 Veranstaltungen organisiert, ein eintägiges Frühjahrsseminar und die Herbstkonferenz an zwei aufeinanderfolgenden Halbtagen im Oktober. Anläßlich der Veranstaltungen werden Proceedings auf CD-ROM herausgegeben.
Im Rahmen der Mitgliedschaft bei der IMAPS-Deutschland erhalten die Mitglieder die Proceedings des jährliche in den USA veranstalteten "International Symposium on Microelectronics", der MCM-Konferenz sowie dreimal jährlich kostenlos die Zeitschrift "Microelectronics International" (bis Ende 1999). Das neue Vereinsorgan der IMAPS-Deutschland ist ab April 1999 die Zeitschrift "PLUS" ("Produktion von Leiterplatten und Systemen"). Außerdem gelten bei allen IMAPS-Veranstaltungen für die Mitglieder stark ermäßigte Teilnehmergebühren.



